💞 Rezension zu “Die Endwin Chroniken – Dunkle Schatten” 💞

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Hallo und 💙 – lichst willkommen zu meiner neuen Rezension!

Dieses Mal bin ich aufgeregt und glücklich zugleich, euch dieses Buch vorzustellen. Unter anderem, weil ich den Autor Robert Schwarz interviewen konnte.

Ich hab so viel positives Feedback zu den „Lovelybooks“-Kommentaren bekommen, dass es auch dieses Mal wieder zwei oder drei davon geben wird.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit meiner Rezension zu… (Trommelwirbel)….

DEM ERSTEN BAND DER „ENDWIN CHRONIKEN“!!!! 🙂

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🎃 Wichtige Informationen zum Buch 🎃

Autor: Robert Schwarz

Illustrator: Ingo Lohse

Verlag: Spielberg Verlag

ISBN: 9783954526628

Taschenbuch: 190 Seiten

Sprache: Deutsch

👻 Inhaltsangabe 👻

Die junge Kyra lebt in einem kleinen, abgelegenen Dorf am Rande des Feengrim, einem etwa 1800 Meter hohen Berg. Eines Nachts überrascht sie einen dreisten Dieb, der gerade dabei ist die Speisekammer zu plündern. Der Dieb ist Rodin, der sprechende Rabe des Erzzauberers Horgard. Rodin ist auf der Suche nach den letzten Drachen, die, wie er glaubt, noch irgendwo auf Endwin leben müssen. Der Rabe überredet Kyra, ihm bei seiner Suche behilflich zu sein. Zur selben Zeit greift eine dunkle, längst vergessene Macht nach den Reichen Endwins. Kyra und Rodin werden unversehens in den Strudel der Ereignisse hineingezogen. Wird es ihnen gelingen, die letzten Drachen zu finden und mit ihrer Hilfe die dunkle Macht aufzuhalten?

💗 Meine Meinung zum Buch 💗

Ich finde das Buch sehr gelungen. Es ist total spannend, an manchen Stellen ziemlich düster und vor allem fesselnd.

Es gibt viele Verfolgungsszenen, welche hervorragend beschrieben wurden: Man weiß bis zum Schluss nie, wer gerade, Kyra und Rodin im Wald verfolgt, Horgard und Krisp, usw. verfolgt.

Die Geschichte ähnelt dem „Hobbit“-Buch sehr, was ich aber nicht schlimm finde, da ich die Abenteuer von Bilbo Beutlin sehr mag.

Die ersten Zeilen, in denen Horgard versucht, das geheimnisvolle Pergament zu entschlüsseln, ziehen einen sofort in den „Endwin“-Bann und man möchte sofort weiterlesen. Trotz der vielen Protagonisten gelingt es dem Autor exzellent, die einzelnen Ereignisse nicht zu vermischen.

Wegen der Spannung, die durchgehend existiert, werden die Kapitel nicht langatmig und es macht viel Spaß beim Lesen.

Ich bin ein großer Fan der verschiedenen Figuren: Horgard, Kyra, Rodin, Krisp, Rejin…

Sie alle habe ich ins Herz geschlossen (außer natürlich die Bösen!). Die Charaktere handeln realistisch, was für mich immer ein ganz wichtiger Anhaltspunkt ist. Kurz und knapp: Für mich sollte ein gutes Fantasy-Buch immer eine Prise Realität enthalten.

Der flüssige Schreibstil von Robert Schwarz passt sehr gut zur Geschichte. Er schreibt so ein bisschen, hmm, wie kann man das am besten beschreiben? So ein bisschen altmodisch? Aber auf eine gute, passende Art und Weise.

Ich höre oft, dass Fantasy und Science Fiction nicht mehr gefragt sind, und das kann ich ganz und gar nicht nachvollziehen. „Star Wars“, „Herr der Ringe“, „Alice im Wunderland“, „Die unendliche Geschichte“, „Harry Potter“, „Maleficent“ – gab es jemals einen Zeitpunkt, wo so etwas nicht „in“ war?

Na ja, ich wundere mich immer noch über einiges, was man so zu hören bekommt.

Das Einzige, was mich an manchen Stellen etwas gestört hat, waren die vielen Beschreibungen. Mir gefallen Beschreibungen sehr gut, aber wenn es dann zu viele werden, verliert man schnell den Überblick seines Kopfbildes. Da erhoffe ich mir im zweiten Band noch etwas weniger Umwelt und etwas mehr Geschehen. Aber das ist wirklich nur der Zuckerguss auf der Spitze der Kirsche auf der Sahne auf der Eiscreme. 😉

Allgemein verstehe ich die Leser auch nicht so ganz, denen der Cliffhanger nicht gefallen hat. Ganz im Gegenteil: Ich finde ihn echt passend. Er bringt mich dazu, sofort den 2. Band lesen zu wollen. Der Cliffhanger drängt mich zum Lesen der “Endwin Chroniken” – das sollte jedes Ende meiner Meinung nach. 🙂

Ups, dann habe ich es eben schon verraten:

Das Buch endet mit einem spannenden Cliffhanger! :))))

Ich persönlich bin jedenfalls zu 100 Prozent davon überzeugt, dass die „Endwin Chroniken – Dunkle Schatten“ auf der Spiegel-Bestseller-Liste stehen sollten.

Und was die Lovelybooks-Leser in ihren Rezensionen zu diesem wundervollen Band sagen, erfahren wir jetzt in ein paar Ausschnitten:

Ich bin irgendwie neugierig, wie der Autor später alles zusammen führen will.

– PetrovaFire –

 

 

Eine schöne und ausführliche Vorstellung der drei Hauptcharaktere Kyra, Rodin und Horgard sticht hervor und steht im Gegensatz zu vielen Büchern, die dem Leser schnell in die Geschichte hineinziehen. Der “Böse” wird im Gegensatz dazu nur als Schatten beschrieben und tritt (bisher) auch nur sehr selten auf und bleibt geheimnisvoll.

– Ewerk92 –

An die Meinung von Ewerk92 schließe ich mich auch an. Mit den drei Hauptdarstellern bist du schon „verbunden“, aber „der Schatten“ bleibt unerkannt… 🙂

Die schönen Illustrationen von Ingo Lohse („krimalkin“) geben dem Buch nochmal einen edlen Touch. Ab und zu erscheinen große Zeichnungen im Buch, welche natürlich zum Text passen.

Damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie sie so aussehen, habe ich mal ein paar Fotos geschossen. Wenn sie zu klein oder unscharf sind, dann klickt sie einfach mal an. 🙂

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Interview mit Robert Schwarz, Autor der Reihe „Die Endwin Chroniken“ Endwin Robert

Ich: Wie war deine erste Reaktion, als du das erste Mal das Cover für die “Endwin Chroniken – Dunkle Schatten” gesehen hast?
Robert: Ich denke, man kann sagen, ich war unheimlich glücklich, erleichtert, so weit gekommen zu sein und sicher auch ein wenig stolz auf mein allererstes Buch, klar! 🙂
Ich: Wie lange hast du ungefähr am ersten Band geschrieben?
Robert: Diese Frage ist nicht so ganz einfach zu beantworten, da das Original-Manuskript beide Bände enthielt. Reine Arbeitszeit waren es insgesamt wohl gut 2,5 Jahre. Der Weg bis dorthin war auf jeden Fall spannend und nicht immer ganz einfach.
Ich: Wie lange hat es gedauert bis du den perfekten Verlag, der dich dann auch angenommen hat, gefunden hast?
Robert: Das ging letztlich dann doch relativ schnell. Ich muss dazu sagen, ich hatte zuvor eine Agentur, von der ich mich dann aber wieder getrennt habe, weil die damals der Meinung waren, Fantasy würde gerade nicht gut laufen (was für ein Unsinn!). Ich habe mir dann zunächst Testleser gesucht, und erst danach habe ich mich bei 4 kleineren Verlagen beworben. Letztlich konnte ich zwischen 2 Verlagen wählen, ein weiterer Verlag fand die Geschichte zumindest interessant.
Ich: Die Namen “Kyra”, “Rodin” und “Horgard” hört man nicht jeden Tag. Wie bist du auf sie gekommen? Haben sie eine bestimmte Bedeutung?
Robert: Nun, ich muss gestehen, als mir 2006 die Idee zu der Geschichte kam (ja, so lange ist das schon her), waren die Namen plötzlich einfach so da. Ich habe nicht wirklich groß darüber nachdenken müssen.
Ob sie eine bestimmte Bedeutung haben? Nun, sie haben keine irgendwo von mir oder jemand anderen zuvor festgelegte Bedeutung, das nicht. Allgemein kann man jedoch sagen, dass Namen, für sich genommen, ohnehin nie wirklich eine Bedeutung haben. Es ist das, was Du mit ihnen verbindest, dass ihnen Bedeutung verleiht. In diesem Fall dadurch, dass Du und die anderen Leser euch auf die Geschichte einlasst. Und am Ende ist Rodin für einige Leser vielleicht ein guter Freund, mit dem man zusammen durch Dick und Dünn gegangen ist, während er für Andere immer nur der Name eines Raben in einer Geschichte bleibt …
Ich: Das Buch “Die Endwin Chroniken – Schwarze Flut” ist vor kurzem erschienen. Worum geht es da denn?
Robert: ‘Schwarze Flut’ ist ja die Fortsetzung der Geschichte aus ‘Dunkle Schatten’. Allgemein geht es in den Bänden (Insgesamt 4 Stück), um das das Mädchen Kyra und um Rodin, den sprechenden Raben des Erzzauberers Horgard und um ihre Suche nach den letzten Drachen, sowie ihrem verzweifelten Kampf gegen den großen Schatten, jener üblen Macht, die ganz Endwin ins Verderben zu stürzen droht. Und auch der Erzzauberer Horgard wird, ob er nun will oder nicht, mit in die Sache hineingezogen. In ‘Schwarze Flut’ muss sich der Erzzauberer dann unter anderem gegen fiese Dämonen zu Wehr setzen und auch Kyra & Rodin bekommen es mit dem Dunkelelfen Morgarth und dem Bandenführer Zerdoban, mit grausamen und äußerst skrupellosen Gegnern zu tun. Mehr sei hier aber nicht verraten! 🙂 Nun, vielleicht noch eine Warnung zum Schluss: Das hier ist keine Gute Nacht Geschichte! Nein, ganz bestimmt nicht!

Ich: Da sind wir alle schon unglaublich gespannt auf Band 2!
Hast Du schon immer gern geschrieben oder entwickelte sich die Leidenschaft dazu erst später?

Robert: Zuerst kam natürlich die Begeisterung fürs Lesen, klar! Ich habe früher Unmengen an Fantasy- und SF- und Krimi-Büchern verschlungen. Genau genommen habe ich alle Bücher dieser Genres, die ich in der Stadtbücherei in Friedberg und im Buchladen um die Ecke in die Finger bekommen konnte, gelesen. Damals gab es in der Bücherei noch keine abgestufte Unterteilung nach Altersklassen so wie heute, sodass ich auch die Bücher lesen konnte, die eigentlich gar nicht für mein Alter gedacht waren. 🙂 Da war es dann wohl nur eine Frage der Zeit, bis ich mir selber Geschichten ausgedacht und zu Papier gebracht habe. Meine 1. Geschichte war aber keine Fantasy-Story, sondern ein SF-Roman (der nie wirklich fertig geworden ist), damals noch per Hand und dann auf einer Schreibmaschine geschrieben. Das ist dann aber irgendwann wieder eingeschlafen, da ich mich irgendwann mehr für Computer interessiert habe (habe das ja dann später auch studiert). 2006 kam mir dann zwischen zwei Jobs die Idee zu den Endwin Chroniken, die ursprünglich mal ‘Die Chroniken des Raben’ heißen sollten. Der Titel war aber bereits vergeben. Seit 2009 schreibe ich wieder regelmäßig.
Ich: Schreibst Du gerade schon an Band 3?
Robert: Ja. Tatsächlich bin ich schon mitten drin. Wobei das mit dem ‘mitten drin’ so eine Sache ist. Ich schreibe meine Bücher nicht von Anfang bis Ende, so wie Du sie nachher lesen kannst, sondern ich schreibe mal an dieser Stelle, und dann wieder an einer anderen. Beispiel: Im Sommer habe ich doch tatsächlich an einer Schneesturmszene geschrieben. Irgendwann habe ich aufgegeben – es war einfach ZU heiß! Derzeit bin ich gerade zusammen mit Kyra & Rodin in Ostingard (ziemlich spannend, was da gerade wieder so passiert), und danach geht es hinaus aufs Meer und zu den Tausend Inseln und vielleicht noch ein bisschen weiter, wer weiß? 😉
Ich: Jetzt hast Du die Qual der Wahl:
– Gummibärchen oder Schokolade?
– Kaffee oder Tee?
– Spaghetti oder Pizza?

Robert: Mensch! DAS sind ja gemeine Fragen! Ich liebe Gummibärchen, und Schokolade, und den ganzen Rest. Oh, das ist echt gemein! 🙂
Nun, was nehme ich denn da? Ok. Ich denke, ich nehme die Schokolade. Ich nasche hier nämlich oft nebenher Erdnüsse im Schokomantel. 🙂
Getränke? Hm. Morgens einen Kaffee und ansonsten lieber Tee …
Spaghetti und Pizza mache ich öfter mal selber. Keine leichte Entscheidung … aber wenn es hart auf hart kommt, nehme ich die natürlich die Spaghetti. 🙂

Ich: Schreibst Du eher morgens oder abends? Oder hängt das von der Situation ab, in der Du Dich gerade befindest?
Robert: Meine Frau und ich stehen relativ früh auf. In der Regel ist es so, dass ich mich dann so ab 09:00 Uhr herum an meinen Schreibtisch setzte und anfange, meine E-mails zu beantworten, und ja – auch zu schreiben. 😉 Früher habe ich auch nachts geschrieben, da war es im Haus immer schön ruhig. Grundsätzlich muss ein Autor aber allzeit bereit sein, denn die Ideen warten nicht!

Ein riesiges Dankeschön nochmal an Robert Schwarz, der mir meine Fragen so ausführlich beantwortet hat. 🙂

Wenn ihr mehr über “die Endwin Chroniken” erfahren wollt, könnt ihr die Homepage <- dazu besuchen. 🍁🍂

Der zweite Band ist auch schon erschienen. Hier mal ein kleiner Blick aufs hübsche Cover: Endwin

So, das war´s schon wieder. 🙁

Aber keine Sorge: Nächste Woche kommt wieder eine neue Rezi! 😀

Übrigens wurde ich von der lieben Tamika zum “Liebster Blog Award” nominiert. 💜

Da werden ich morgen oder übermorgen einen kleinen Blogbeitrag dazu veröffentlichen.

Ich wünsche euch noch einen wundervollen Sonntag. Da viele (dazu gehöre auch ich) zurzeit ganz viele Arbeiten schreiben müssen, wünsche ich denen ganz viel Glück, damit es sehr gut läuft und ihr die besten Noten bekommt. 😊🍀

Liebste Grüße,

Julia 📚

 

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3 thoughts on “💞 Rezension zu “Die Endwin Chroniken – Dunkle Schatten” 💞

  1. Christin says:

    Eine tolle Rezi und ein sehr interessantes Interview. Hat Spaß gemacht es zu lesen :).
    Ich war von dem Buch auch sehr angetan und die Zeichnungen haben es wirklich zu etwas Besonderem gemacht.

    • booksdream says:

      Danke für dieses tolle Feedback!
      Ich werde öfters Interviews mit Autoren und Illustratoren führen. 🙂
      LG
      Julia
      Ps.: Bald kommt die Rezi zum zweiten Band der “Endwin Chroniken” – da kannst du dir dann ein Interview mit dem Illustrator Ingo Lohse durchlesen. <3

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