Rezension zu “Alpha One”

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Hallo und herzlich Willkommen zu meiner neuen Rezension! 🙂

Die Messetage sind vorbei und ich befinde mich – wie immer – im Messeblues. Ich hätte gerne noch ein paar Tage mehr mit all den wunderbaren Personen verbracht, die ich kennenlernen oder wiedersehen durfte! 🙁 Na ja, für großes Mitleid ist jetzt keine Zeit, da ich mich mitten in der Klausurenphase befinde. Deswegen freue ich mich umso mehr über freie Momente am Tag, in denen ich zu meinem Laptop greifen und einige Worte für einen neuen Blogbeitrag tippen kann. Apropos Buchmesse: Ich habe den Stand vom Selfpublisher Verband besucht und von Minny Baker ausgestellte Exemplare gesehen. Die sahen soo toll aus! In dem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

Vielen, lieben Dank an die Autorin für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars*! <3

* Rezensionsexemplare oder Leseexemplare beeinflussen nicht meine Bewertung und/oder Rezension. Alles, was ihr hier lest, ist meine persönliche Meinung.

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❈ Infos zum Buch ❈

Autorin: Minny Baker

Verlag: (Selfpublish)

ISBN: 978-3745084245

Taschenbuch: 724 Seiten

Preis: 18,99 Euro

Sprache: Deutsch

❈ Inhalt ❈

Beth ist unzufrieden mit sich, ihrem Leben und der Liebe. Alles ist darin so normal und durchschnittlich. Doch eines Tages ändert sich ihr Leben von Grund auf: Talentsucher von der United Confederation of Performance, kurz UCoP, entdecken sie und führen sie schließlich in eine Welt voller Performen, Tanz und Gesang, von der sie nie zu träumen gewagt hätte. Doch ein harter Weg liegt vor ihr, viele Steine, viele Männer und viel Arbeit. Besonders Henry ist alles andere als nett und macht ihr das Leben zur Hölle. Schafft sie es trotz ihm und allen anderen Problemen, ihrem normalen Leben zu entfliehen und das Besondere an ihr zu akzeptieren?

Band 1 der Alpha-Reihe; Die Reihe über einen nicht vorhandenen Traum, Superstars und eine (?) große Liebe!

❈ Erster Satz ❈

Ein Buch besteht aus Sätzen, Sätze bestehen aus Wörtern, Wörter aus Buchstaben – dem ABC.

❈ Meine Meinung ❈

Zuallererst wie jedes Mal am Anfang einer professionellen Rezension *ähm hust* – der Blick aufs Cover! Dieses springt einem direkt ins Auge: leuchtende Farben und Schattenumrisse erinnern an eine spektakuläre Showeinlage. Auf den zweiten Blick merkt man, dass das Cover eher zum Selfpublish-Sektor passt (was ich natürlich in keinster Weise schlecht finde).

Es ist die erste Story, die ich von dieser Autorin gelesen habe und ich muss sagen, sie hat mich sofort überzeugt! Ihr Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Besonders beeindruckt hat mich der Ausflug in die Welt des Tanzes; der Ruhm und die harte Arbeit, die dahintersteckt, wurde gut dargestellt, und man versteht als Leser sehr gut, was Beth an dieser Welt so fasziniert. Apropos Beth: Sie hat mir als Persönlichkeit sehr gut gefallen. Die Protagonistin war nicht eine dieser Oberzicken, die man in Romanen dieses Genres manchmal liest. Die Geschichte mit den verschiedenen Personen entwickelt sich sehr anschaulich und nachvollziehbar. Man versteht Beths und Henrys manchmal widersprüchliche Gefühle. Auch die Nebencharaktere sind mir mit ihren Eigenarten und ihrer eigenen Hintergrundgeschichten schnell ans Herz gewachsen.

Unsere Familienkatze Zula weiß noch nicht recht mit dem Buch anzufangen. ;D

An vielen Lebensbeispielen wird gezeigt wie Tänzer sich in manchen Situationen verhalten und das im Leben nicht immer alles glatt läuft. Es ist realistisch, dass nicht jeder einem sofort verzeiht und dass es Konsequenzen nach sich zieht, wenn man andere hintergangen oder belogen hat. Als ich es gelesen habe, musste ich doch sehr schmunzeln; diese Aufregung vor den Auftritten, das Training, das lästige Nähen von Kostümen. Die ganze harte Arbeit, die hinter der Show auf der Bühne steckt, wird thematisiert. Auf Beth, die vorher so gut wie gar nichts mit dem Tanzen am Hut hatte, kommen nicht nur ein neuer Lebensstil, sondern auch eine neue Umgebung und neue Freunde zu. Sie muss sich in die Gruppe fügen, ohne als Anfängerin aufzufallen, sondern von Anfang an wie ein Profi trainieren. Dieser schwere Wandel wird sehr bildlich und geschickt dargestellt. Minny Baker vermittelt Beths Gefühle so stark, dass man selbst die Schweißperlen auf der Stirn spürt.

Genau das ist es auch, worauf die Geschichte im Kern basiert: auf der Leidenschaft, die einen durch all die Zweifel trägt. Als Tänzerin verspürt Beth stets den Drang, weiterzumachen, für ihren großen Traum weiterzukämpfen und trotz all der Niederschläge nie aufzugeben. Es “zieht” sie regelrecht zum Tanzen. Diese Leidenschaft zur Bewegung und Musik verschmilz mit der Leidenschaft zu Henry. Auf beiden Seiten ist es eine Hassliebe: Irgendwie liebt die Hauptprotagonistin das Tanzen, irgendwie hasst sie es aber auch ein bisschen. Irgendwie kriegt Beth nicht genug von Henry, aber manchmal geht er ihr echt auf die Nerven. Mich fasziniert, wie die Autorin dieses Hin und Her der Gefühle beschreibt.

Eine glaubwürdige Geschichte über das harte Leben derjeniger, die sich für ein Tänzerkarriere entscheiden.
Die Story verdeutlicht die vielen Bürden, die talentierte Tänzer auf sich nehmen müssen. “Alpha One” von Minny Baker ist wie ein guter “Step Up”-Film, der noch etwas tiefer ins Detail über den Tänzeralltag geht. Jede der 700 Seiten ist des Lesens wert! Ich lasse es mir nicht nehmen und werde definitiv zum zweiten Band greifen!

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Traumwolken!

Ich hoffe, dass euch meine Rezension gefallen hat.  Anregungen, Wünsche, Kritik oder Fragen könnt ihr immer unten in die Kommentare schreiben! ♥  

Liebe Grüße

eure Julia ♥

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