Rezension zu “Deadly Class 01”

Hallo und herzlich Willkommen zu meiner neuen Rezension! 🙂

Ich bin durch den Trailer zur Serie auf die Comicreihe aufmerksam geworden: Ich mag Lara Condor als Schauspielerin und die Tatsache, dass sie in der Serie mitspielt, hat mich für den Plot von “Deadly Class” gepackt. Zwar habe ich bisher noch keine Folge gesehen, dafür aber gestern den Comic beendet. Und somit starten wir in eine neue Rezension. 🙂

Vielen, lieben Dank an den CrossCult Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars*! <3

* Rezensionsexemplare oder Leseexemplare beeinflussen nicht meine Bewertung und/oder Rezension. Alles, was ihr hier lest, entspricht meiner persönlichen Meinung.

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❈ Infos zum Buch ❈

Autoren: Rick Remender

Illustratoren: Wes Craig, Lee Loughridge (Kolorist)

Verlag: Cross Cult *Mit einem Klick in die actionreiche Bücherwelt von CrossCult*

ISBN: 978-3959811811

Gebundene Ausgabe: 176 Seiten

Preis: 16,80 Euro

Sprache: Deutsch

❈ Inhalt ❈

Mord ist Kunst, Töten ist Handwerk. Willkommen in der brutalsten Schule der Welt, wo die Sprösslinge der erfolgreichsten Verbrecherfamilien zu den Killern von morgen ausgebildet werden. An der Akademie der tödlichen Künste steht „Giftmischen 101“ und „Tatortsäuberung“ auf dem Stundenplan, und die Lehrer sind angesehene Mitglieder des organisierten Verbrechens.

San Francisco, 1987. Ronald Reagan hat Marcus Lopez‘ Leben ruiniert. Aber als Marcus sich plötzlich an der King‘s Dominion Akademie wiederfindet, sieht er seine Chance auf Rache gekommen. Doch auch an der außergewöhnlichsten Schule muss man sich mit den üblichen Problemen herumschlagen: Mädchen, arrogante Mitschüler, Hausaufgaben und nicht zuletzt einem blutigem und abgefahrenem Trip nach Las Vegas…

Deadly Class, geschrieben von Rick Remender (SEVEN TO ETERNITY, X-Men, Venom, Low, Black Science) und illustriert von Wesley Craig, startet am 27. Februar 2019 als TV-Serienumsetzung, produziert von Anthony und Joe Russo (Avengers: Infinity War), auf SYFY.

❈ Erster Satz ❈

Auch wenn du die High School gehasst hast, muss es da draußen doch Leute geben, die sie geliebt haben, oder?

❈ Meine Meinung ❈

Wenn wir uns in Marcus hineinversetzen, verstehen wir seine Gefühle, die er als auf sich allein gestellter junger Mann empfindet. Er weiß nicht, wem er noch trauen kann, hat seine Eltern verloren und irrt orientierungslos auf der Welt herum. Marcus ist ein angehender Killer, aber auch immer noch Teenager mit seinen ganz alltäglichen Problemen. Anerkennung von Klassenkameraden und der Clique, Freundschaften und Liebe sind große Themen. Natürlich ist auch Brutalität in der Story vertreten, aber wenn man den Titel liest, sollte man da schon wissen, dass man sich nicht auf eine Pferdegeschichte einlässt. 😉

Die Optik ist der absolute Hammer! Die Charaktere haben alle einen leicht “verstörenden” Touch, alles ist sehr freaky. Der Zeichenstil ist sicherlich nicht für jedermann etwas, aber mich kann er vor allem auf Hinblick der Handlung überzeugen. Zu den skurrilen Illustrationen gehören auch lustige Abenteuer, die mich des Öfteren zum Lachen gebracht haben. So glaubt Marcus, auf einem Festival Fake-Acid vertickt zu bekommen. Er reagiert übermütig, indem er sich die zehn Hits auf einmal in seinen Mund wirft. Die ganze Situation endet damit, dass er sich auf einem extremen Acidtrip befindet und sich von Bergen verfolgt fühlt, die ihn mit dem digitalen Bewusstsein infizieren – Marcus ist also komplett von der Rolle. XD

Obwohl jeder Charakter mit seiner Schrägheit und seinen eigenen verrückten Eigenschaften punkten kann, ist meine Lieblingsfigur mit Abstand Maria. Wenn sie angreift, gleicht das fast schon einer eleganten Bühnenperformance, was in meinen Augen natürlich komplett absurd scheint. Der Comic schafft es, ihre Eleganz, mit der sie die Kunst des Mordens ausübt, aufzufangen.

Sehr interessant finde ich dann auch noch das Nachwort. Rick Remender erzählt davon, dass er selbst in einer Gegend gelebt hat, in der die Punk/Skate-Szene ausgebreitet war. “Phoenix in den späten 80ern und frühen 90ern war ein gewalttätiger Ort.” So wurde er in schreckliche Situationen verwickelt. Der Autor berichtet davon, gesehen zu haben, wie jemandem in den Kopf geschossen wurde, und einem seiner Freunde wurde in den Rücken geschossen, als er vor einer Schießerei flüchten wollte. Das sind nur zwei der vielen traumatisierenden Erlebnisse. Auch Rick selbst wurde von Gangmitgliedern schwer verletzt. Schockiert hat mich vor allem: “Man gewöhnt sich irgendwann an die Gewalt.”

Ein mörderisches Comicabenteuer! Man muss sich auf die Geschichte und den skurrilen Zeichenstil einlassen, um in die Abenteuer von Marcus und seinen Gangsterfreunden einzulassen, doch wenn man dies schafft, wird man auf jeden Fall seinen Lesespass finden und mit den Figuren mitfiebern. Jetzt habe ich auf jeden Fall Lust, die Serie zu gucken.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Traumwolken!

Ich hoffe, dass euch meine Rezension gefallen hat.  Anregungen, Wünsche, Kritik oder Fragen könnt ihr immer unten in die Kommentare schreiben! ♥  

Liebe Grüße

eure Julia ♥

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