Wie ich blogge + Tipps

Es ist ein Thema, über welches ich auch immer wieder gern lese. Und zwar geht es darum, wie verschiedene Blogger/innen bloggen. ♥

Heute zeige ich euch, was “hinter den Kulissen” so passiert. Es ist nämlich meist viel chaotischer, als es rüberkommt. 😄

1. Das Fotografieren

Zuerst fotografiere ich meine Bücher. Ich finde, eine Rezension ohne Fotos ist irgendwie nicht vollständig. Außerdem macht mir das Zurechtstellen, Dekorieren und Fotografieren total viel Spaß! Ich benutze die Nikon D90. Lange Zeit habe ich meine Bilder mit meinem iPod geschossen, vor Kurzem bin ich dann auf eine Spiegelreflexkamera “umgestiegen”. Die Qualität ist deutlich besser.

Hier könnt ihr sehen, wie chaotisch das “Mini-Set” ausschaut. Als Hintergrund benutze ich ein weißes Plakat. 🙂

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Danach “spiele” ich ein bisschen mit den Perspektiven. Lieber von oben oder doch besser von der Seite…..

Die Schärfe einzustellen ist auch sehr wichtig. Soll die Kerze scharf sein oder wird es besser aussehen, wenn die Buchkanten im Vordergrund stehen?

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Requisiten finde ich mindestens genauso wichtig! Bei mir sind es meistens Blumen (entweder künstlich oder echt), Kerzen, Muscheln und manchmal auch künstliche Blütenblätter. 🙂

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2. Das Hochladen der Fotos

Da hilft mir immer mein Papa. Manchmal überarbeiten wir die Fotos auch noch etwas, hellen sie zum Beispiel auf.

3. Schreiben

Das ist der wohl zeitaufwändigste Punkt. Hierfür brauche ich meistens 30 – 60 Minuten. Mir bereitet es Freude, manchmal ist es aber auch ziemlich anstrengend. Immerhin muss man alles ansprechen und darauf achten, nicht immer die selben Worte zu wählen.

Der Aufbau meiner Rezension:

  • Einleitung (Was stelle ich vor? Wer hat das Buch geschrieben?
  • Infos in Form eines Steckbriefs (Name des Autors, Verlag, Seitenanzahl, ISBN, usw.)
  • Die lange Rezension, also meine Meinung (Was hat mir gefallen? Was nicht? Verbesserungsvorschläge? Wie ist der Schreibstil? Wie ist die Idee? Und die Umsetzung? Was kann man noch verbessern? Kritikpunkte?), darunter auch noch meine hochgeladenen Fotos
  • Die Meinungen der Lovelybooks-Mitglieder (als Zitate)
  • Fazit (Meine Rezension zusammengefasst)
  • Die Note (Bewertung)
  • Schluss

DSC_3244002_s So sieht es aus, wenn ich einen neuen Beitrag schreibe.

Das Bloggen kostet einen viel Zeit, wenn man es “ordentlich” machen möchte. Bis alles wirklich so ist, wie ich es mir vorgestellt habe, sitze ich meistens den ganzen Tag vor dem Computer. Aber es macht mir Spaß und ist zu einem ganz tollen Hobby geworden. 🙂

Das hier ist das fertige Foto:

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Ihr seid interessiert und wollt einen Blog anfangen, habt aber keine Ahnung, wie?

Ich gebe euch hier ein paar Tipps für Anfänger. 💖 Einen Blog zu erstellen ist nämlich einfach, mit dem Bloggen anzufangen ist aber ziemlich schwer. Ich habe oft an mir und meinem Hobby gezweifelt und war mir nicht sicher, ob ich weitermachen sollte. Da kommen wir doch gleich zu meinem ersten Tipp.

→ Bleib dran und höre auf mit dem Zweifeln!

Lass dich bloß nicht verunsichern und bleib dran. Du musst nicht immer Großes erreichen und es ist normal, dass man am Anfang wenig Leser hat. Das war bei mir und bei allen an deren Bloggern genauso. Niemand ist aufgestanden und hatte plötzlich 2000 Follower mehr. Mach weiter! 🙂

→ Lass dich nicht vom Geld blenden!

Es gibt viele Menschen, die mit ihrem Blog mal Geld verdienen wollen. Natürlich kann man später etwas Taschengeld dazu bekommen, zum Beispiel durch Werbung. Doch das sollte nicht der wahre Grund deiner Arbeit sein. Das Wichtigste ist, dass du mit Freude an der Sache bist und gerne schreibst. 🙂

→ Andere Blogs lesen

Lies andere Blogs, so bist du immer up to date und weißt über die neuesten (Bücher-)Trends Bescheid. Außerdem kannst du dir ein paar Ideen und Formate abgucken, sie personalisieren und deinen Blog immer wieder mit neuen Sachen füllen. 🙂

→ Sei aktiv!

Ein Kommentar hier, ein Abo da – sei aktiv! So werden andere Leser auf dich und deinen Blog aufmerksam, zum Beispiel, wenn du den Blogbeitrag eines anderen Bloggers kommentierst und die Leser dieses Blogs dann deinen Kommentar lesen und sich mal deine Seite anschauen. Dieser Trick bringt wirklich viel.

→ Social Media

Ein anderer Pluspunkt sind die Sozialen Medien, wie zum Beispiel Instagram, Twitter, Facebook und Co. Hier kannst du für deinen Blog Werbung und Follower auf ihn aufmerksam machen. Aber auch wenn du mal einen neuen Blogbeitrag veröffentlicht hast Ich bin bei Instagram und Twitter.

→ Geduld

Viele Anfänger hoffen auf schnellen Erfolg. Doch leider sieht die Realität anders aus. Man muss sehr viel und lange schreiben, bis man dann eine “nennenswerte” Zahl an Followern hat. Man muss sich in Geduld üben, das muss auch ich – der so ziemlich UNGEDULDIGSTE Mensch der Welt! 😀

→ Immer auf dem Boden bleiben

Wenn der Blog dann doch PLÖTZLICH berühmt werden sollte, darf man eines nicht vergessen: Bodenständig bleiben! Ich kenne Blogger, die durch ihren Erfolg schnell “vom Boden abgehoben sind”. Das ist schade, denn sie schätzen ihre einzelnen Leser nicht mehr so richtig. Als meine Instagram-Seite noch etwas kleiner (ungefähr 500 Follower) und jünger war, hatte ich oft das Gefühl, von den “größeren” Seiten ignoriert zu werden. So nach dem Motto: “Ich bin was besseres.” Dieses Gefühl möchte ich wirklich keiner kleinen Seite geben, deswegen versuche ich auf jeden einzelnen Kommentar zu antworten. Und das ist bei meiner nicht so großen Instagramseite zum Glück noch möglich. 😀

→ Knüpfe Kontakte

Ich knüpfe sehr gerne neue Kontakte. Zum Beispiel interviewe ich sehr gerne Autoren, Illustratoren, Blogger, usw. Wichtige Voraussetzungen dafür sind das “Offensein”, das “Spontansein” und das “Gerne- mit-jemandem-reden”. Natürlich sollte man auch freundlich sein.

→ Gehe auf die Meinung deiner Leser ein und lasse sie mitbestimmen!

Wenn jemand deine Beiträge kritisiert und die Gründe nennt, warum er dies und das nicht so gut findet, solltest du dir mal überlegen, es zu ändern. Deine Leser sollten mitbestimmen und sozusagen Teil deines Blogs sein dürfen. Jede Kritik, jede Anmerkung trägt dazu bei, deinen Blog noch besser zu gestalten – solltest du darauf eingehen und es auch umsetzen. 😉

Ich hoffe, dass dir diese Tipps weiterhelfen können. Vor allem: Lass dich nicht unterkriegen! 🙂

 

Jetzt habt ihr auch einen kleinen Einblick “hinter die Kulissen” erhascht. 😀

Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg! 🎉🎉🎉

Eure Julia♡

P.s.: Habt ihr Fragen? Wünsche? Anmerkungen? Schreibt mir alles gern in die Kommentare. Ich antworte schnell! 🙂